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Kontakt

DRK-Ortsverein Grünberg-Queckborn
Laubacher Weg 2
35305 Grünberg-Queckborn

drk@queckborn.de

Gefahrgutunfall BAB 5

Daten:

Einsatzdatum 03.07.2013    
Einsatzbeginn 18:48 Uhr Einsatzende 0: 45 Uhr
Einatzkräfte 6 (+3 in Bereitstellung) Fahrzeuge GWT
      Betr.-Komi (Bereitstellung)

Bericht:

Lage:

Ein Tanklastzug war auf der BAB 5 in Fahrtrichtung Norden zwischen den Anschlussstellen Grünberg und Homberg / Ohm durch ein missglücktes Überholmanöver eines Pkw´s ins Schleudern geraten und umgekippt. Die Zugmaschine blieb auf dem Seitenstreifen liegen, während der Anhänger die Böschung hinabgestürzte.

Der Tanklastzug war mit ca. 32.000 Liter Heizöl beladen. Sowohl die Zugmaschine als auch eine Kammer des Anhängers schlugen Leck, so dass Heizöl in nicht unerheblichen Mengen austrat.

Der Unfall ereignete sich gegen 17 Uhr. Die Feuerwehr fing das ausgetretene Heizöl, soweit möglich, auf und die verbleibenden Kammern des Tanklastzugs wurden für die Bergung umgepumpt. Die Autobahn war bis in die frühen Morgenstunden vollgesperrt.

 

Einsatz DRK:

Gegen 18:50 Uhr wurden die SEG Versorgung 1 und die SEG Logistik alarmiert. Um 19:48 Uhr erfolgte die Nachalarmierung durch die Leitstelle Gießen für die SEG Betreuung 2. Als Einsatzstichwort ist „Gefahrgutunfall auf der BAB 5“ gefallen. Angefordert wurde vorerst nur der Gerätewagen Technik (RK GI 6/76/1), der Betreuungskombi (RK GI 6/18/1) sollte zunächst in Bereitstellung bleiben.

Nach kurzer Lagebesprechung mit der Einsatzleitung vor Ort wurde uns der Einsatzauftrag zum Aufbau und Betreiben einer Verpflegungsausgabe übermittelt. Für diese wurde ein Pavillon auf dem Seitenstreifen aufgestellt und eingerichtet. Des Weiteren wurde ein Stromerzeuger für die Beleuchtung eben diesen sowie des Umfelds aufgestellt. Neben der Verpflegungsausgabe wurde ein Bereich mit Sitzgelegenheiten eingerichtet.

Parallel zur Verpflegungsausgabe, welche gegen 21:00 Uhr startete, erreichte uns ein weiterer Auftrag. Um die seit der Vollsperrung stehenden LKW vor der Bergung des Tanklastzugs abfahren zu lassen, sollte die linke Spur für die Zeit der Kranpositionierung freigegeben werden. Hierfür galt es, die Einsatzstelle durch Absperrmaßnahmen abzusichern. Die von uns aufgestellten Leitkegel reichten für ca. 2/3 der gesamten Strecke aus. Gegen 23 Uhr erreichte uns der Auftrag zum Rückbau der Verpflegungsausgabe. Um 00:15 haben wir die Einsatzstelle in Richtung Unterkunft verlassen. Auf dem Rückweg wurde auf der Raststätte Reinhardshain getankt. Die notwendigen Instandsetzungen des Materials waren gegen 01:15 abgeschlossen.